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| transmediale_extended_vol.1 |
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| From: | Mittwoch, November 19 |
| Until: | Sonntag, Dezember 7 |
transmediale bei der Bienal de Video Y Nuevos Medios: 19.11. - 7.12.2003
Die kommende Bienal de Video Y Nuevos Medios in Santiago de Chile hat die transmediale eingeladen, herausragende künstlerische, medienbasierte Arbeiten vom 19. November bis 7. Dezember 2003 im Museum für zeitgenössische Kunst Santiago zu präsentieren.
In diesem Jahr wird die Biennale von der chilenischen Videokooperation organisiert, zusammen mit dem Museum für zeitgenössische Kunst in Santiago, dem dortigen Goethe Institut e.V., der Kulturabteilung des Ministeriums für Erziehung in Chile, dem Ministerium für kulturelle Angelegenheiten und dem französisch-chilenischen Kulturinstitut unter der Schirmherrschaft der Fakultät für Kunst der Universität Chile.
Die Biennale wurde 1993 mit dem Ziel gegründet, Medienkunst mit dem Schwerpunkt Video zu präsentieren. Seitdem hat die Biennale ihr Programm mit dem Anspruch erweitert, alle Arten innovativer, künstlerischer audiovisueller Medienkunst zu reflektieren.
Mit der Einladung der transmediale verbinden die Organisatoren den Wunsch, eine europäische Perspektive auf Medienkunst aufzuzeigen und ihr Festivalprogramm durch interaktive und generative Kunst zu erweitern. Das Ministerium für Erziehung wird die Publikation eines Katalogs finanziell unterstützen, in dem die von der transmediale ausgewählten Arbeiten dargestellt werden.
Für diese 6. Biennale für Video und Neue Medien wählt die transmediale Arbeiten aus, welche die Bandbreite ihres Programmes repräsentiert, wobei der Fokus auf interaktiver und generativer Kunst liegt. Installationen, audiovisuelle Performances, Videokunst, eine Reihe von CD-ROM und Internetprojekten und Künstlerworkshops sollen einen Einblick in die Produktionen internationaler Medienkunst gewähren, wie sie bei der transmediale präsentiert werden. Auf diese Weise möchte die transmediale eine kritische Reflexion über die Rolle digitaler Medien in der gegenwärtigen Gesellschaft und über künstlerisches Arbeiten mit neuen Technologien, die weit über traditionelle Videokunst hinausgehen, anstoßen.
Davon ausgehend, dass digitale Kunst in Chile ist stark durch die Wechselwirkung von Bild und Klang inspiriert ist, nimmt das ausgewählte Programm diese künstlerische Praxis auf und lotet deren Grenzen aus.
Die Arbeiten, die im Kontext des transmediale-Gastprogrammes bei der Biennale gezeigt werden, soll die Diskussion über mediale Kunst und ihre lokalen Spezifika anregen und die kreative Erweiterung von künstlerischen Ausdrucksformen in Chile unterstützen.
Ausgewählte Projekte sind:
Installationen
Anne Niemetz / Holger Förterer: Sub_Trakt (2002). Interaktive Raum- und Klanginstallation
Jocelyn Robert: L'Invention des animaux (2001). Videoinstallation
Computerbasierte Arbeiten
Adrian Ward: Signwave Auto-Illustrator / Version 1.2.038 (2001)
Simon Schießl: Roter Tropfen (2001)
Antoine Schmitt: The nanoensembles (2002)
Joan Leandre: RetroYou r/c (Version 2003)
Ralph Ammer / Console: Play Parts (2002)
Lia: Re-move.org (2001)
Michael Janoschek / Rüdiger Schlömer: Actionist Respoke (2002)
akuvido: stadtsoundstation (2002)
Tatiana Doroshenko: Shot (2000)
Florian Thalhofer: [korsakow syndrom] (2000)
LAN (Local Area Network): tracenoizer (2001)
Desperate Optimists: Map50 (2001)
Heath Bunting: BorderXing Guide (2002)
Fran Ilich: Borderhack / Attachment (2001)
Exklusive DVD preview
'DIN AV' DVD, produziert von visomat inc., Veroeffentlichung 2004
Mit: visomat inc. / Jan Jelinek, Rechenzentrum, Jutojo / Christian Kleine, u-matic / Safety Scissors, Pfadfinderei / Moderat, Joerg Franzmann / Dimbiman, Squirrel Attack Interviews: Pit Schultz
www.visomat.com
www.scape-music.de
Screenings
1. "Videokunst aus Deutschland"
enthält die Arbeiten von Claus Blume (Kniespiel III), Dorotea Etzler (To Go Strange - Fremd gehen), Christoph Girardet (Fieberrot), Jean-Francois Guiton (Tramage), Anna Henckel-Donnersmarck (Busby), Gunter Krüger (Drama, Strings And Horns), Franziska Megert (Off), Björn Melhus (No Sunshine), Angela Melitopoulos (Aqua Sua), Volker Schreiner (Open Up), Frank Westermeyer u. Sylvie Boisseau (Moi vu par...)
2. "Best of transmediale.03 Video Selection"
enthält die Arbeiten von Mark Boswell / USA (Agent Orange), Chris Bowman / UK (afterlife), Ximenia Cuevas / MX (La Tombola), Gabriela Golder / AR (Cows), Juan Francisco Romero u. Maria Cañas / ES (Places Without Engine), Lotte Schreiber / AT (Quadro), 242.pilots / INT (live@podewil), Linda Wallace / AU (eurovision), Andrea Walter / DE (Video Poem 2909)
3. "Architextures of the ambient"
enthält die Arbeiten von Rebecca Cannon / AU (FM), Maia Gusberti.notdef / AT (airE), Alexander Györfi / DE (Temporary Items), Barbara Konopka / PL (Hybernating Chips), Annja Krautgasser [n:ja] / AT (track 09), Michal Levy / IL (Giant Steps), Norbert Pfaffenbichler u. Lotte Schreiber / AT (36), ReMi / AT,NL (Belchic QE), Michaela Schwentner / AT (#Z), Tinhoko / AT (spatial lines), Andrzej K. Urbanski / PL (Bardosphere), Bas van Koolwijk / NL (tst04), Videokünstler / DE (PAN SONIC-koilinen)
4. "YUV (v.02)"
kuratiert von Antje Weitzel und Mirjam Wenzel für den club transmediale, enthält die Arbeiten von Philipp Geist (VideoGeist) / DE (Yolanda, sound: tied&tickled trio / Surf's Up, sound: Kpt.Michi.Gan), HC Gilje /
NO (H.K. Mark 1 / Crossings, sound: Jazzkammer, Justin Benet / Stacking Of Different Natures, sound: information), Oliver Hardt / DE (Schrittweiser [Oskar Fischinger Revisited], sound: Hubert Machnik),
Sebastian Kutscher / DE (My Favorite Shop, sound: Jan Jelinek), Lillevän / IR (IBM, sound: rechenzentrum), Lukasz Lysakowski / PL (Untitled [live performance], Sebstian Oschatz (meso) / DE (Sleepy People.Network Down, sound: microstoria / Dowhile, sound: Oval), pReview / DE (Untitled 1 /
Untitled 2, sound: NanCarrow), Thomas Scheffer / DE (Video For Aliens 1 u. 2), Andreas Schimanski / DE (Construct Loop, sound: Carsten Nikolai)
Live Performance
Freitag, 21. November
@c + lia
Das vor allem durch Minimalismus und Klarheit bestimmte, in Echtzeit produzierte audiovisuelle Konzert von @c + lia steht exemplarisch für kuenstlerische Experimente im Grenzgebiet zwischen audiovisuellem
Entertainment und Kunst hin, die der club transmediale und die transmediale im Bereich der Performance praesentieren. Im Dialog mit @c, die die musikalische Ebene der Performance gestalten, erschafft lia die
Visuals, die einer abstrakten Formensprache verschrieben sind. Mit groesstenteils selbst programmierter Software, die Klang und Bild zu einer Einheit fuehrt, ist es für @c + lia moeglich, innerhalb vorher
festgelegter Strukturen auf der Buehne live zu improvisieren.
www.at-c.org
www.re-move.org
www.cronicaelectronica.org
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