2016

Haben User_innen das Recht, Infrastrukturen, welche ihr Leben bestimmen, zu verstehen, zu sehen und sogar zu manipulieren? Die Kuratorin des neuen transmediale Co-Curricular Programms, Daphne Dragona, beschreibt, wie die Veranstaltungen in ihrem Programm die derzeitige technologische Infrastruktur in Frage stellen, auf die wir uns verlassen und in diesem Prozess ein neues Netzwerk, eine neue Infrastruktur, des Co-Curricular Programms selbst entstehen ließ.


Do users have a right to understand, see, and even manipulate the infrastructures that run their lives? The curator of transmediale’s new Co-Curricular program, Daphne Dragona, describes how the events in her series questioned the current technological infrastructures that we rely on—and in the process formed a new network, or infrastructure, from the Co-Curricular program itself.

 

Two-day workshop with Morehshin Allahyari & Daniel Rourke on 22 and 23 June 2016 at Disctrict.

Algorithmen werden heute häufig wie selbstverständlich als verabscheuungswürdig wahrgenommen: Sie reduzieren uns und unsere Beziehungen auf Schlagworte von Daten. Aber, so fragt Vera Tollmann in ihrer Antwort auf Hito Steyerls Vortrag, welcher der erste Teil der Keynote Conversation zwischen Steyerl und Nicholas Mirzoeff war, wie und warum wurde dieser spezielle Rechenprozess zum Übeltäter konstruiert? Tollman untersucht die praktische Notwendigkeit des Algorithmus und spürt dessen generativen oder sogar imaginativen Möglichkeiten, welche auch Steyerl in ihrem Talk veranschaulicht hat, nach.

 

It is often taken for granted today that algorithms are detestable: they flatten us and our relationships into a rubric of data. But, as Vera Tollman asks in this response to Hito Steyerl’s lecture—one half of the keynote conversation Steyerl shared with Nicholas Mirzoeff—how did this particular computing process become construed as the culprit? Tollmann investigates the practical necessity of the algorithm, and also traces its generative or even imaginative capacities, such as those Steyerl demonstrated in her talk.

 

Warum werden einige politische Themen innerhalb des Kunstkontextes so heiß debattiert und andere werden als irrelevant oder sogar unantastbar erachtet? Kristoffer Gansing, künstlerischer Leiter der transmediale, taucht ein in die politische Debatte rund um TTIP: was für einen Einfluss kann das Transatlantische Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA auf Kulturproduktion haben? Und warum ist der Sektor der Digitalen Kunst und Kultur so lange zu diesem Thema still geblieben? Im Gegenzug reflektiert er, wie Veranstaltungen während der transmediale/conversationpiece die Debatte wieder aufleben ließ.


Why are some political issues so hotly debated within an arts context, and others deemed irrelevant—or even untouchable? transmediale’s artistic director, Kristoffer Gansing, delves into the high-stakes political debates surrounding TTIP, asking both what import transatlantic trade agreements between the EU and the USA could have on cultural production and why so much of digital arts and culture sector has so long been silent on the topic. In turn he reflects on how events during conversationpiece revived debate.


In dem von Theresa Züger für die transmediale 2016 kuratierten Stream Anxious to Secure brachte sie Teilnehmer aus den verschiedensten Fachrichtungen an einen Tisch um drei unterschiedliche Aspekte der heutigen Bedeutung von “Sicherheit” auseinander zu nehmen. In diesem Blogbeitrag reflektiert Züger wie diese Bedeutungen in einer spezifischen Session ans Licht traten und wie sie in darauffolgenden Konversationen weiter Gestalt angenommen haben.

 

In the stream Theresa Züger curated at transmediale 2016, Anxious to Secure, she brought together participants from disparate fields to pick apart what she found to be three distinct strands of the meaning of “security” today. Here she reflects on how these meanings surfaced in one particular session and have continued to take shape in follow-up conversations.

 

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