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In unserem Online-Archiv findest du Materialien aus mehr als 30 Jahren transmediale. Durchsuche 12.000 Kunstwerke, Veranstaltungen, ehemalige Teilnehmer*innen und Kurator*innen sowie Texte, um unsere Festivalgeschichte zu erkunden.
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Related participants: 
Dragan Espenschied
Labor Neunzehn
Date: 
04.02.2018
Format: 
Panel
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Marta Arniani
Beatrice Fazi
Uta Meier-Hahn
Ben Vickers
Jeanne Charlotte Vogt
Date: 
02.02.2018
Format: 
Panel

Biometrische Technologien sind auf dem Vormarsch. Ihre Anwendung ist breit gefächert: Gesichtsscans anstelle von Passwörtern, Iriserkennung anstelle von Geldkarten, Fingerabdrücke anstelle von Pässen. Wert wird zunehmend an Gesichter geknüpft – und Gesichter steigen im Wert. Boaz Levin und Vera Tollmann, Theoretiker_innen und Mitgründer_innen des Research Center for Proxy Politics, erkunden den „symbolischen Wert“ von Identität. Jener folgt aus Soft- und Hardware, in der die eigene „digitale Identität und der physische Körper [...] eng miteinander verschränkt“ werden und eine virtuelle Vertretungsinstanz [proxy] ins politische Feld eintritt. Kann die Eins-zu-Eins-Beziehung zwischen Selbst und Vertretungsinstanz durch Formen der Verschleierung verzerrt werden? Was geschieht, wenn das Gesicht auf dem Bildschirm zurückschaut?

 

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KABLAM
Date: 
03.02.2018
Format: 
Performance
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Valie Djordjevic
Vladan Joler
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Roee Rosen
Marc Tuters
Jillian C. York
Date: 
03.02.2018
Format: 
Discussion
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Mechatok
Date: 
02.02.2018
Format: 
Performance
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Lauren Goshinski (VIA / Hot Mass)
Date: 
01.02.2018
Format: 
Performance
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Peter Zorn
Date: 
01.02.2018
Format: 
Panel
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Rasmus Fleischer
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Goo Goo Muck Analytics
Max Haiven
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Sergey Schmidt
Penny Travlou
Jillian C. York
Date: 
31.01.2018
Format: 
Special event
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Stefan Panhans
Andrea Winkler
Date: 
31.01.2018
Format: 
Performance
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Marc Tuters
open intelligence lab
Date: 
01.02.2018
Format: 
Workshop
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Stefan Panhans
Andrea Winkler
Date: 
31.01.2018
Format: 
Performance

Seiten

/artwork

Year: 
1997
Format: 
CD-Rom
Edition: 
1998

/event

Date: 
06.02.2006
Format: 
Talk

/person

/text

Im Rahmen des 30-jährigen Jubiläums der transmediale wählte Florian Wüst das Werk Involuntary Conversation (1991) von Jeanne Finley aus, um es im Zuge des Projektes Activating the Archive, einem kuratorischen Bestreben von ihm und Kristoffer Gansing, zu erforschen. Durch linguistische Analyse und einen Blick auf die Geschichte von politischem Kauderwelsch seziert Künstler, Filmemacher und Kurator Caspar Stracke das in Finleys Werk angewandte „Doublespeak“ — eine Überlagerung von Text, Bild und gesprochenem Wort, die durch die damals neuen technologischen Entwicklungen möglich gemacht wurde. Involuntery Conversion ist ein Musterbeispiel für die Videokunsttechniken der frühen 90er Jahre, aber wie Stracke im folgendem Essay überzeugend argumentiert ist Finley’s Aufmerksamkeit für die Fähigkeit der Sprache Dinge zu verschleiern heute in diesem Jahrhundert noch immer von Bedeutung.