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Ab 2012 wird sich ein neuer Joint Masterstudiengang mit dem Titel Ludic Interfaces an den Universitäten Salford, Linz, Valencia und Potsdam der Analyse und Entwicklung spielerischer Schnittstellen widmen. Die transmediale ist neben CODED CULTURES und A MAZE. Partner dieses Masterprogrammes und hat Ludic Interfaces eingeladen, auf der transmediale.11 den Ludic Salon zu veranstalten: Gesprächsgäste und Publikum diskutieren in verspielter und interaktiver Atmosphäre über die Möglichkeiten der Ludologie für die zeitgenössische Medienkunst.
Um die Veröffentlichung ihres gemeinsamen Katalogs repräsentierter Medien- und Computerkunstwerke zu feiern und beide Vertriebsinitiativen einem internationalen Publikum vorzustellen, wurden das Netherlands Media Art Institute (NIMk, Amsterdam) und das V2_Institute for Unstable Media eingeladen, auf der transmediale.11 eine kleine Ausstellung mit Werken aus diesem Katalog zu kuratieren.
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3. – 5. Februar, 2011
A MAZE. United
Mit: Born Digital, Prokop Bartonicek, Space of Play.
Kuratiert von Thorsten S. Wiedemann.
Vernissage: 2. Februar, 18:00
Finissage: 5. Februar, 18:00
Galerie systM
Öffnungszeiten: Ausstellungsort 18:00 – 22:00, Bar 18:00 – 02:00
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2011, vor acht Jahren, wurden in ganz Griechenland öffentliche Plätze besetzt – unter anderem der Syntagma-Platz im Herzen Athens. Aus diesen Besetzungen gingen zahlreiche selbstorganisierte Solidaritätsinitiativen hervor: von der Lebensmittel- und Gesundheitsversorgung bis hin zu Bildungsinitiativen. Heute, nachdem die akut gefühlte Krise ein Stück weit überwunden und der breite Kampf gegen die Sparpolitik vorüber sind, hat ein Prozess des strategischen Nachdenkens und der Konsolidierung innerhalb der Solidaritätsorganisationen begonnen – so Christos Giovanopoulos. Der Forscher und Aktivist nahm an dem Gespräch teil, das im Anschluss an die Vorführung von Robin Vanbesiens Film Under These Words (Solidarity Athens 2016) bei der transmediale 2019 stattfand. Der Film und das dazugehörige Buch Solidarity Poiesis: I Will Come and Steal You bieten eine fundierte Untersuchung der Erfahrung von Veränderung und des politischen Potenzials von Solidaritätsarbeit. Der vorliegende Essay berührt verschiedene Aspekte der Kernfrage des Festivals, „Was bewegt dich?“. Er setzt sich mit der Entstehung des Films auseinander und geht auf inhaltliche Anknüpfungspunkte bei Autor*innen wie Valeria Graziano, Avery F. Gordon und Alberto Toscano ein.