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In unserem Online-Archiv findest du Materialien aus mehr als 30 Jahren transmediale. Durchsuche 12.000 Kunstwerke, Veranstaltungen, ehemalige Teilnehmer*innen und Kurator*innen sowie Texte, um unsere Festivalgeschichte zu erkunden.
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Das Film- & Videoprogramm der transmediale.10 zeigt elf Programme mit insgesamt 54 Filmen aus 20 Ländern. Vertreten sind Werke aller Gattungen, Spiel-, Dokumentar-, Animations-, Experimentalfilme und Videokunst. Der Schwerpunkt liegt auf der Präsentation aktueller künstlerischer Positionen, die unter ca. 600 Einreichungen aus 30 Ländern ausgewählt wurden.

Future Obscura stellt die 'Atemporalität' in den Mittelpunkt. Gezeigt werden Werke, die sich die Materialien, Mechanismen und Maschinen der Bilderzeugung aneignen. Indem sie die klaren Grenzen des Zeitkontinuums durchbrechen, beleuchten sie unser Verhältnis zur Zeitlosigkeit. Mehr als ein Dutzend internationaler Künstler, darunter Zilvinas Kempinas, Julius von Bismarck, Ken Rinaldo und Alice Miceli werden nicht nur im HKW zu sehen sein, sondern auch im öffentlichen Raum Berlins.

Zugunsten Haitis wird die Ausstellung um zwei Tage verlängert und bleibt nun bis Dienstag, 9. Februar - 21:30 geöffnet

Related participants: 
Friedrich Kittler
Date: 
02.12.2009
Format: 
Talk
Special event
Der transmediale.10 Salon vereint ein ganzes Bündel programmatischer Cluster. Neben den traditionellen Diskussionrunden präsentiert der 'Futures Exchange' verschiedene medienaktivistische, partizipatorische Projekte. Um D.I.Y. und kollektives Ausbrüten von Ideen geht es auch in den Talks und spannenden Workshops des Free Culture Incubator.

In engerer Kooperation denn je haben transmediale und club transmediale für das bevorstehende Festival diese besondere Veranstaltungsreihe ausgearbeitet. An jedem Abend der transmediale.10 wird es große Musik- und Klangkunstkonzerte von zeitgenössischen Schlüsselfiguren geben. Wir sind gespannt auf Charlemagne Palestine, Ryoji Ikeda, Thomas Köner, Atom TM, FM3 u.a.

Das transmediale.10 Performance Programm bietet die einmalige Möglichkeit eine ganze Reihe audiovisueller Künstler und Musiker von Weltrang in Berlin live zu erleben. Mit dabei sein werden Ryoji Ikeda, Charlemagne Palestine, artificiel, Atom_TM, Feng Mengbo sowie viele in Berlin lebende Kreative.
Related participants: 
TRANSITLAND DESTINATION BERLIN PARTICIPANTS
Date: 
06.11.2009
Format: 
Special event
Related participants: 
TRANSITLAND DESTINATION BERLIN PARTICIPANTS
Date: 
08.11.2009
Format: 
Special event
Related participants: 
TRANSITLAND DESTINATION BERLIN PARTICIPANTS
Date: 
07.11.2009
Format: 
Special event
Date: 
31.10.2009
Format: 
Special event
Related participants: 
Jan-Peter E.R. Sonntag
Mathias Wagner K.
Date: 
04.11.2009
Format: 
Talk
Special event
Date: 
22.10.2009
Format: 
Special event

Seiten

/artwork

Year: 
1987
Format: 
film/video
Edition: 
1991

/event

Date: 
31.01.2012
Format: 
Screening

/person

/text

Der transmediale Award widmet sich aktuellen Positionen der digitalen Kunst und
Medien. Künstlerinnen und Künstler sind eingeladen, ihre jüngsten Arbeiten bei dem
Wettbewerb einzureichen.
 
Die Jury des diesjährigen Wettbewerbs besteht aus Annick Bureaud (Paris), Bronac
Ferran
(London), Juha Huuskonen (Helsinki),  Pooja Sood (Neu Delhi) und Christoph 
Tannert
(Berlin).

Wir, die Mitglieder der Jury, sind eine heterogene Gruppe aus fünf verschiedenen Ländern. Wir haben eine große Anzahl von Arbeiten gesehen, die ein breites Spektrum von Techniken repräsentieren. Die anregenden Diskussionen und intensiven kritische Auseinandersetzungen haben dabei mitunter zu einer Neubewertung unserer individuellen kritischen (und subjektiven) Ansichten und letztendlich zur Zusammenstellung einer Nominierungsliste geführt. Wir hoffen, dass diese Shortlist einige Überraschungen bietet und trotzdem die ganze Bandbreite der zeitgenössischen Medientechniken widerspiegelt.

Zwangsläufig war der  Entscheidungsprozesses untrennbar mit unseren persönlichen Sichtweisen verbunden. Es war ein langsamer und  kreativer 'Destillierungsprozess', der in der Zusammenstellung dieser Shortlist mündete, die unserer Meinung nach sowohl das Spektrum der Jurymeinungen als auch die Heterogenität der Arbeiten ausdrückt.

Wir haben diese Shortlist nach einer eingehenden kritischen Beurteilung von ca. 60 Arbeiten zusammengestellt, die aus über 1000 eingereichten Projekten ausgewählt wurden. Unsere Aufgabe bestand  darin, Kongruenzpunkte zu finden. Nach einem ausführlichen Dialog und manchmal äußerst lebendigen Diskussionen erreichten wir schließlich einen Konsens. In einigen Arbeiten ist die Auseinandersetzung mit dem Festivalthema klar ersichtlich.

Wir wollten jedoch diesen Punkt nicht auf Kosten anderer Aspekte überbewerten, sondern die Qualität der Arbeit, das Konzept und unsere Einschätzung, inwieweit die Arbeit in den Kontext der transmediale.09 passt miteinbeziehen.

Unser Ziel war, eine Shortlist zusammenzustellen, die sowohl aufstrebende als auch bereits besser bekannte Künstler enthält. Dabei war unser Hauptanliegen in diesem Entscheidungsprozesses, nicht nur die künstlerische Vision und Vorstellungskraft zu respektieren, sondern auch die Qualität der Ausführung zu berücksichtigen. Wir waren uns auch einig, die Arbeiten in ihrer Gesamtheit bewerten zu wollen und nicht den Schwerpunkt auf bestimmte Techniken, Medien oder Genres zu legen. Dabei war uns nicht wichtig, ob die Nominierungen 'Hightech', 'Lowtech' oder 'No-tech' waren, solange die Arbeiten über das Festival hinaus stimulieren und in Erinnerung bleiben werden.

Das Schlüsselwort für uns war die 'Wahrnehmung'. Damit meinen wir, wie Betrachter, Besucher, Benutzer und Teilnehmer die Werke wahrnehmen. Wir haben versucht Projekte auszuwählen, deren Thematik vielfältige Sichtweisen auf eine komplexe und divergente Welt widerspiegelt.

Auf der Shortlist finden sich Arbeiten, die Leichtigkeit mit Ernsthaftigkeit und analog mit digital verbinden und die Medien individuell und in der Gruppe nutzen. Die Liste zeigt auch unser Interesse für die Vergangenheit und die Zukunft und die kombinierte Nutzung alter und neuer Medien, um über aktuelle Themen zu kommunizieren.

Erwähnt werden sollte noch, dass in der Woche im Oktober 2008, in der unsere Auswahltreffen stattfanden, das weltweite Finanzsystem kurz vor dem schlimmsten  Kollaps seit 80 Jahren stand und dass wir manchmal den kalten Hauch der Veränderung spürten, der durch die offenen Türen unseres Raumes wehte.