In unserem Online-Archiv findest du Materialien aus mehr als 30 Jahren transmediale. Durchsuche 12.000 Kunstwerke, Veranstaltungen, ehemalige Teilnehmer*innen und Kurator*innen sowie Texte, um unsere Festivalgeschichte zu erkunden.
Steyerl erweitert die Runde von Ratsmitgliedern aus dem Kunst- und Kulturbereich, die regelmäßig die langfristige Entwicklung des Festivals diskutieren.
Thema der Festivalausgabe Nicht mehr, noch nicht ist der aktuelle Wandel des Stadtlebens
Die Deutsche Film- und Fernsehakademie (dffb) war in den 1980er Jahren ein Zentrum lebhafter künstlerischer und intellektueller Diskurse. Inspiriert vom Punk experimentierten dort Student_innen und Professor_innen mit neuen elektronischen Medien, mit deren Hilfe sie traditionelle Erzählformen aufbrachen und Arbeiten schufen, die auf große Resonanz in der internationalen Kunstszene stießen. Der Direktor der dffb, Heinz Rathsack, war daran interessiert, mit der Zeit Schritt zu halten; im Februar 1985 lud er den angesehenen ungarischen Filmemacher Gábor Bódy ein, in einem Seminar seine Gedanken zu nicht-narrativen künstlerischen Arbeiten und der Zukunft des digitalen Bildes zu teilen. Bódys oftmals esoterische Ideen dienten den Student_innen als Inspiration für die Projektreihe Zeittransgraphien – und für eine spätere Serie aus drei Arbeiten mit dem Titel Videolabyrinth. Konzipiert wurde dieses Projekt für interaktive Videodisks – ein Medium, das Bódy nachhaltig faszinierte. Während der Produktion der ersten Arbeiten starb Bódy jedoch unter mysteriösen Umständen, was den Experimenten mit zeitlicher Sequenzierung eine unheimliche Symbolik verlieh. Friederike Anders, damals Studentin an der dffb, erinnert sich vor dem Hintergrund von globalen Ereignissen wie auch der weiteren Entwicklung der Akademie an den Entstehungsprozess der Kunstwerke.
Im nächsten PhD-Workshop soll das Festivalthema face value reflektiert und erweitert werden.
Das Vorfestivalprogramm der transmediale und des CTM Festivals findet zwei Wochen lang in ganz Berlin statt.
Ein limitiertes Kontingent der reduzierten Tickets für die transmediale 2018 ist ab jetzt online verfügbar.
Die transmediale ist ein Projekt der Kulturprojekte Berlin GmbH in Zusammenarbeit mit dem Haus der Kulturen der Welt. Die Kulturstiftung des Bundes fördert die transmediale seit 2004 als kulturelle Spitzeneinrichtung.
Die transmediale ist ein Festival und ganzjähriges Projekt in Berlin, das neue Verbindungen zwischen Kunst, Kultur und Technologie herausstellt.
Seiten
/artwork
/event
/person
/text
Unter dem diesjährigen Titel RESPONSE:ABILITY präsentiert die transmediale.11 vom 1. - 6. Februar 2011 im Haus der Kulturen in Berlin einzigartige Kunstwerke, spektakuläre Live-Performances und Film-Screenings sowie einschlägige Theoretiker, Aktivisten und Künstler. Für BODY:RESPONSE bereits bestätigte Konferenzgäste sind u.a. BIFO / Franco Berardi, Tim Etchells und Carolyn Guertin. In offenen Ateliers und Workshops werden Künstler und Experten wie Heath Bunting und Elizabeth Stark täglich zu ganz direktem Ideenaustausch einladen. Neben Test Signals, der Unter-Konferenz zur Zukunft des Radios, und einer Sonntagsmatinee des frühen affektiven Kinos, freuen wir uns auf audiovisuelle Live-Auftritte von Größen wie People Like Us und Cecile Babiole und Newcomern wie Ei Wada!