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In unserem Online-Archiv findest du Materialien aus mehr als 30 Jahren transmediale. Durchsuche 12.000 Kunstwerke, Veranstaltungen, ehemalige Teilnehmer*innen und Kurator*innen sowie Texte, um unsere Festivalgeschichte zu erkunden.
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transmediale 2017 schloss mit einer Performance von Laurie Anderson, The Language of the Future. Aus diesem Anlass reflektiert Ryan Bishop in diesem Essay über Sprache und Narrativen in dem sich über Dekaden erstreckenden Werk von Anderson als eine Künstlerin, welche sich aller Kategorisierung entzieht —"ein Zusammenfließen von technologischer Reichweite, Ambition und Scheitern in Kombination mit ironischem Humor".

 

Du hast während des Festivals vergessen, dir das transmediale/magazine mitzunehmen? Keine Sorge, wir haben da etwas für dich...

Eine weitere Ausgabe der transmediale und des CTM ist vorbei und wir möchten allen Vorspiel 2017 Teilnehmern für ihr Engagement und ihre Zusammenarbeit danken.

Gibt es einen Umgang mit den „Grundlagen“ von Lebens- und Kunstpraktiken, der weder rückschrittlich noch zukunftsbesessen ist? Diese Frage kam in einer Paneldiskussion bei der transmediale 2005 auf. Der Künstler Steve Kurtz nahm am damaligen Panel teil und griff die Frage in seinem Keynote-Vortrag beim Festival 2017 erneut auf. Kurtz, Mitglied des schon seit Jahrzehnten bestehenden, legendären Critical Art Ensemble (CAE), musste 2005 große rechtliche Hürden überwinden, um bei der Veranstaltung „Basics“ über seine Arbeit zu sprechen. 2017 beschrieb er den Verlauf dieser Arbeit in den letzten 12 Jahren angesichts der neuen Ausformungen von Biomacht, mit denen wir es zu tun haben. Wenn Biomacht überhaupt das richtige Wort ist – so hat Elizabeth Povinelli den Begriff der „Geontomacht“ geprägt, um die Kontrolle gegenwärtiger Macht über die Grenzziehung zwischen Leben/Nichtleben anzudeuten, und nicht nur den Zugriff von Biomacht auf Leben/Tod.

 

Seiten

/artwork

Year: 
1988
Format: 
film/video
Edition: 
1990

/event

Related participants: 
Hilary Koob-Sassen
Andreas Köhler
Date: 
02.02.2008
Format: 
Performance

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/text

Denke zurück an das Jahr 1995. Falls du damals schon gelebt hast, stelle dir vor wie es war –die Frühzeit des Internets. Netscape, Windows 95, O.J. Simpson, Monica Lewinsky. Stelle dir dann vor eine Gedenkveranstaltung für das gesamte Jahr abzuhalten. Fühlt es sich eher wie ein Geburtstag oder wie eine Lobrede an? Wie alle historischen Zeitstempel ist auch 1995 als Jahr ein „Fluchtpunkt“ den wir erst aus heutiger Perspektive als solchen ausmachen können, so erläutert Kristoffer Gansing in diesem Essay. Die Gegenwart schreibt die Vergangenheit. In diesem Sinne nähert sich Gansing im folgendem Essay, der ursprünglich für das Buch across & beyond (herausgegeben 2016 bei Winchester School of Arts, Sternberg und transmediale), diesem besonderen Jahr, das nicht nur ein zentrales in der kulturellen Vorstellung, sondern insbesondere in der Geschichte der transmediale ist. Gansing, seit 2012 künstlerischer Leiter des Festivals, bereist in diesem Essay die Entwicklung des Festivals im Wandel der Zeit, im Kontext der weltweiten Medienevolution in den Bereichen Medienkunst und –theorie und greift dabei unterwegs überraschende Geschichten auf.