transmediale/resource

Schließt euch mit uns der bundesweiten Unite & Shine-Demo am 19. Mai an! Als eine von 2000 anderen Kunst- und Kulturinstitutionen, die die Erklärung der Vielen unterzeichnet haben, unterstützen wir ihre Bemühungen für ein Europa der Vielen, Solidarität statt Privilegien und eine freie Kunst.

Join us for the Unite & Shine March on 19 May! As one of 2000 other art and culture institutions who have signed the Declaration of the Many we support their efforts toward a Europe of the Many, solidarity instead of privilege and free art. 

Wir freuen uns bekanntzugeben, dass Dr. Nora O Murchú ab der Festivalausgabe 2021 die künstlerische Leitung der transmediale übernehmen wird. Als fünfte Leitung in der 33-jährigen Geschichte des Festivals wird sie die erste Frau in dieser Position sein.

We are excited to announce Dr. Nora O Murchú as the new artistic director of transmediale. Commencing the role from the 2021 edition, O Murchú will be the festival’s fifth artistic director and the first woman to take this position in its 33-year history.

Issue#3

Die dritte Ausgabe des transmediale/journals ermöglicht einen kaleidoskopischen Blick auf Interpretationen, wie der Begriff der Infrastrukturen in Bezug auf Affekt verstanden werden kann. 

Deutsch

Issue#3

The third issue of the transmediale/journal provides a kaleidoscopic view of possible interpretations of how the notion of infrastructures can be understood in relation to affect. 

Englisch

Ein Telefon ist ein vertrautes Gerät. Damals wie heute verbinden wir das Telefon mit Zuhause und der Möglichkeit, aus der Ferne miteinander zu sprechen. Es ermöglicht, unsere Stimmen reisen zu lassen, Gedanken zu teilen und Geschichten zu erzählen. Doch was geschieht, wenn am anderen Ende der Leitung kein Mensch zuhört, sondern eine Software? Was verändert sich, wenn ein Telefon zu einer affektiven Infrastruktur wird, die Menschen durch Dialekterkennung Asyl gewährt oder verwehrt? Mit diesen Fragen beschäftigt sich J. S. Vieira Oliveira im folgenden Beitrag. Er verhandelt, wie das Triviale und Vertraute zu einer Waffe gemacht werden kann, um Gefühle auszulösen, Dialekte hervorzurufen und schließlich über den Verlauf von Leben zu entscheiden.

 

A telephone is a familiar device. From past until present, a phone has been associated with home and the possibility to communicate from distance, allowing voices to travel, thoughts to be shared, and stories to be told. What happens, though, when on the other side of the line is not a person but a piece of software? What changes when a phone becomes an affective infrastructure which, based on accent recognition, can grant or deny asylum to someone? These are questions that Pedro J S Vieira Oliveira addresses in the following article, discussing how the trivial and the familiar can be weaponized in order to trigger emotions, evoke dialects, and ultimately decide upon the course of lives.

 

2011, vor acht Jahren, wurden in ganz Griechenland öffentliche Plätze besetzt – unter anderem der Syntagma-Platz im Herzen Athens. Aus diesen Besetzungen gingen zahlreiche selbstorganisierte Solidaritätsinitiativen hervor: von der Lebensmittel- und Gesundheitsversorgung bis hin zu Bildungsinitiativen. Heute, nachdem die akut gefühlte Krise ein Stück weit überwunden und der breite Kampf gegen die Sparpolitik vorüber sind, hat ein Prozess des strategischen Nachdenkens und der Konsolidierung innerhalb der Solidaritätsorganisationen begonnen – so Christos Giovanopoulos. Der Forscher und Aktivist nahm an dem Gespräch teil, das im Anschluss an die Vorführung von Robin Vanbesiens Film Under These Words (Solidarity Athens 2016) bei der transmediale 2019 stattfand. Der Film und das dazugehörige Buch Solidarity Poiesis: I Will Come and Steal You bieten eine fundierte Untersuchung der Erfahrung von Veränderung und des politischen Potenzials von Solidaritätsarbeit. Der vorliegende Essay berührt verschiedene Aspekte der Kernfrage des Festivals, „Was bewegt dich?“. Er setzt sich mit der Entstehung des Films auseinander und geht auf inhaltliche Anknüpfungspunkte bei Autor*innen wie Valeria Graziano, Avery F. Gordon und Alberto Toscano ein.

 

Mit dieser Liste von Artikeln, Vorträgen und Monographien kannst du die Referenzen erkunden, die für den Arbeitsprozess des Study Circles Uneasy Alliances wichtig waren. 

Seiten

Subscribe to RSS - transmediale/resource