In unserem Online-Archiv findest du Materialien aus mehr als 30 Jahren transmediale. Durchsuche 12.000 Kunstwerke, Veranstaltungen, ehemalige Teilnehmer*innen und Kurator*innen sowie Texte, um unsere Festivalgeschichte zu erkunden.
Aus mehr als 1000 Einreichungen hat die internationale Jury in einer mehrtägigen Sitzung die herausragendsten Arbeiten nominiert. Sieben Einreichungen überzeugten die Jury in ihrer Suche nach innovativen, originellen und visionären Arbeiten und Projekten, welche die technologisch geprägte Gesellschaft thematisieren, hinterfragen und künstlerisch bereichern. Sie reflektieren das zeitgenössische Verhältnis und Verständnis von Menschen, Medien und Technologien in einer dynamischen, komplexen und medialen Umgebung, in der kollaborative Praxis zunehmend zu einem zentralen Modell wird.
Wir gratulieren den folgenden vier für den Vilém Flusser Theory Award 2011 nominierten Projekten!
Der Vilém Flusser Theory Award (VFTA) fördert innovative medientheoretische und praxisbasierte Forschungsprojekte, die aktuelle Positionen digitaler Kunst und Kultur vorstellen. Gesucht wurden Projekte, Positionen und Texte die jenseits festgefügter Methoden einen transdisziplinären Kontext zwischen kunstbasierter Forschung und medientheoretischem Diskurs schaffen.
Für den Open Web Award sind drei Projekte nominiert die das Potenzial des Open Web reflektieren und in kreativen Praktiken aufzeigen; sie finden im Internet statt, setzen freie und offene Technologien ein und fördern Partizipation und Zusammenarbeit.
Drumbeat Project Producer Henrik Moltke vertrat den Award-Partner Mozilla während der Jurysitzungen. Ab dem 15. Oktober 2010 wird auf der Mozilla Drumbeat Plattform aus den drei nominierten Arbeiten durch ein Public Voting ein Gewinner gewählt.
Garnet Hertz & Jussi Parikka
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Eine Dialog-Serie kuratiert von der Berliner Gazette für die transmediale 2016. Die Snowden-Archive enthalten die Dokumente, die von dem ehemals bei der NSA beschäftigten Edward Snowden geleakt und in Teilen bereits von großen Tageszeitungen und Nachrichtenmagazinen wie dem Guardian, der New York Times, der Washington Post und Der Spiegel veröffentlicht wurden. Die Enthüllungen führten zu einer globalen Debatte rund um die Rolle von Geheimdiensten in Demokratien, um Bürgerrechte im Zeitalter digitaler Netzwerke, Big Data und die Industrien vorbeugender Kontrolle.