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Können Infrastrukturen affektiv sein? Wie stehen Kontroll- und Klassifizierungssysteme und gegenwärtige Problematiken der Fürsorge in Beziehung zueinander? Welche Infrastrukturen helfen dabei, Menschen zu verbinden und neue Welten aufzubauen? Mit Fragen wie diesen beschäftigen sich die Teilnehmer*innen des Study Circles in der folgenden Konversation; dabei bringen sie Beispiele für Objekte, Gefühle, Technologien und Praktiken ein, die als affektive Infrastrukturen gelten können. Entgegen der Versuchung, die Einträge zu organisieren und klassifizieren, werden sie hier nur diskutiert, aber nicht definiert. In dem Wunsch, Möglichkeiten für Verbindungen und Assoziationen zu eröffnen, entsteht kein Lexikon, sondern ein Archipel von ganz verschiedenen Elementen. Die bewusst ohne klaren Anfangs- oder Endpunkt gehaltene Konversation zielt darauf ab, Handeln und Nachdenken über die eng miteinander verwobenen Realitäten unserer Zeit anzuregen – ebenso wie das Bedürfnis nach lebendigen Infrastrukturen, die kontinuierliche Verschiebungen und Transformationen ermöglichen.
Related participants:
Hybrid Space Lab (Elizabeth Sikiaridi & Frans Vogelaar)
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Center for the History of Emotions
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Die transmediale ist Teil des Projekts DCA (Digitising Contemporary Art), welches von der Europäischen Kommission finanziert wird, bestehend aus 25 Partnern aus 10 EU-Mitgliedstaaten und 2 assoziierten Ländern, Kroatien und Island. Innerhalb der Laufzeit des Projekts wird die transmediale bedeutende Werke aus ihrer 25-jährigen Geschichte digitalisieren und das DCA Projekt als Plattform für den Aufbau, die Verbreitung des entsprechenden Online-Archivs sowie den Zugang auch über Europeana, dem zentralen Portal für das kulturelle Erbe Europas, verwenden.